Die Fomorian: Ausgeburten des Chaos und der Finsternis

Fomorian sind amphibische Dämonen aus dem überflutetem unterirdischen Reich von Lochlann.
Das Reich Lochlann erstreckt sich seit einer Ewigkeit unterhalb Gorias, und kein Volk war sich der Existenz des anderen Landes bewußt, aber als die Sidhe den Krieg mit den Fir Bolg begannen, spalteten sich die Grundmauern Gorias. Lochlann erhob sich  aus den Tiefen und durchbrach die Landoberfläche.
Den kalten Wassern von Lochlann folgten die Horden der Fomorian Plünderer und ihrer unheimlichen und gefährlichen Kraeturen, um die Welt Goria heimzusuchen.
Die zahlreichsten Kreaturen sind Orcs und Goblins, aber auch andere exotische Wesen wie die rasenden Tiermenschen und die verführenden Sirenen sind in ihren Reihen zu finden.
Außerdem gibt es eine Anzahl dämonischer Wesen, die als Reittiere und ähnliches dienen, wie die wilden und häßlichen Blutschrecken.
Die Dämonen von Lochlann leben in einer gewalttätigen und rückständigen Gesellschaft, die nach dem reinen Prinzip aufgebaut ist, daß nur der Stärkste überlebt. Wenn sie nicht in den Krieg ziehen und die Siedlungen der anderen Völker plündern, schlachten sie sich gewöhnlich gegenseitig ab. Die Schwachen werden unterdrückt und von den Starken versklavt, diejenigen, die nicht zu Sklaven taugen, werden entweder von den Kriegern gefressen oder an ihre Monster verfüttert. Das Leben der Fomorian ist rauh und der Tod ist alltäglich, so ist es ein Glück für die Fomorians als Volk, daß die Bruthöhlen von Lochlann einen endlosen Strom frischen Nachschubs für die Armeen und für die Sklavenlöcher bereitstellen.
Die Fomorian bewohnen die Mitte des Kontinents von Goria, ein tiefliegendes Gebiet, wo das Auftauchen von Lochlann die einstigen Siedlungen und Felder der Sidhe in düstere Sümpfe mit abgestandenen Wasser verwandelte, aus denen zerfallene Türme hervorragen gleich den Knochen von ertrunkenem Vieh.
Unterhalb dieser großen Einöde liegt ein System halbvoll gelaufener Tunnel und Höhlen, die sich unter ganz Goria ausbreiten und als Straßen für die wimmelnden Dämonenhorden dienen. Mit Hilfe dieses Netzwerks können Fomorian überall angreifen, wo es einen Wasserlauf gibt, insbesondere um Seen und Moore herum oder durch Höhlen, die zu unterirdischen Flüssen führen.
Die bevorzugte Taktik der Fomorian ist der Angriff in einer großen Horde, Orcs verlassen sich gern auf ihre Anzahl, um den Feind zu überwältigen. Auf ihrem Vorsturm werden sie von den Tiermenschen begleitet. Doch innerhalb dieser sich dahinwälzenden Masse dämonischen Fleisches besteht auch Raum für etwas Taktik. Die Befehlshaber setzen Gruppen von Blutschrecken ein, um den Gegner zu umgehen, und decken den Vormarsch der wertvolleren Krieger durch die schwachen und entbehrlichen Goblins.
Die Schamanen sind in der Lage, peitschenden Regen und dichte Nebelbänke zu Hilfe zu rufen, die das Schlachtfeld für andere Rassen beschwerlich machen und die eigenen Krieger vor den Bogenschützen des Feindes verbergen.