Die Fir
Bolg: Die verfluchten Horden Anwyns

Die Fir Bolg sind die untoten Horden von Anwyn. Sie
sind Geister, die dazu verdammt sind, ewig in Anwyn umherzuwandern. Einige haben
ihr uraltes Fleisch durch den Verzehr von Lebewesen erhalten können, andere
müssen sich an Skelette aus den Gräbern und Schlachtfeldern Gorias binden, um
erneut Gorias Boden zu betreten.
Einst war dies der Fluch von Anu, den sie über ihre erstgeborene Rasse
verhängte, aber die Verfluchten haben die dunkle Kunst der Nekromantie
perfektioniert und verbreiten den Schrecken des lebenden Todes jetzt auf andere
Kreaturen und Völker, die ihnen in ihrem Krieg dienlich sein können. Die meisten
der Fir Bolg sind körperlosen Geister, die ihre Verbannung in Anwyn erdulden,
bis sich eine Gelegenheit bietet, sich einem Vorstoß auf Goria anzuschließen.
Dann durchschreiten sie die Tore der Hölle und erlangen zeitweise die Kontrolle
über das Skelett eines lange verstorbenen Kriegers.
Die Fir Bolg können nicht ändern, wer oder was sie sind - die erstgeborene
Rasse der Kinder der Göttin, die aufgrund der Ambitionen ihres Anführers und
Croms Arglist von Anu verdammt wurde. Die schreckliche Bestrafung veränderte die
Fir Bolg und ließ sie irrsinnig werden, auch ihre Wahrnehmung wurde durch die
endlosen Jahrhunderte in Anwyns Dunkelheit und Schmerz von Grund auf geändert.
Sie brennen vor Begierde auf Rache an Anu und sie hassen die Lebenden. Im
Mittelpunkt ihrer Kampagne gegen Goria steht allerdings Croms große Lüge. Wenn
sie ihm genug Blutopfer brächten, würde er sie zum Sieg über Anu und zur
Herrschaft über das Land der ewig Lebenden führen, wo sie dann letztlich alle
ihren Frieden finden würden.
Der Großteil von Anwyns Horden residiert in dem dunklen Reich, in das sie von
den Sidhe und den anderen Rassen der Lebenden verbannt worden sind. Doch es gibt
Landstriche in Goria, nahe den großen Portalen nach Anwyn, in denen die Lebenden
der Fir Bolg Plage nie Herr werden konnten. Saiber Frith, Mag Slecht, die Hügel
der alten Könige, und Kluruchs Sumpf sind nur einige der Orte, wo die Toten das
Land heimsuchen und die Horden Goria betreten können, um sich für einen Raubzug
zu sammeln.
Wenn die Fir Bolg in den Krieg ziehen, sind sie ein schrecklicher und
ehrfurchtgebietender Anblick. Sie verlassen sich auf ihre überwältigende
Anzahl, um ihre Feinde zu vernichten und die Reihen der Fir Bolg fürchtet die
eigene Vernichtung nicht - Skelette sind nur temporäre Gefäße und Zombies sind
lediglich totes Fleisch, in das verschiedene spirituelle Fragmente gebunden
worden. Sie sind unbarmherzig in der Schlacht, und selbst wenn der
durchschnittliche lebende Kämpfer einem Skelett oder Zombie mehr als ebenbürtig
ist, so kennen Lebende doch Furcht und Panik. Noch erschreckender ist aber die
Fähigkeit der Fir Bolg Priester und Helden, den Gefallenen auf dem Schlachtfeld
untotes Leben einzuhauchen, selbst den Gefallenen früherer Schlachten, die
bereits im Erdboden verrotten. Auch wenn der Sieg für die Lebenden bereits
sicher scheint, können die Fir Bolg durch diese finstere Magie mehr Kämpfer in
die Schlacht schicken.
